Israel Part 6: Jerusalem

Gestern fand ich keine Worte und auch heute fällt es mir schwer. Der letzte Tag der Tour führte uns nach Yad Vashem, dem Holocaust-Museum. Auch wenn ich schon in Konzentrationslagern war, Ausstellungen und Museen zum Holocaust gesehen habe und mit Zeitzeugen sprach, die Erfahrung war noch einmal ganz anders und hat mich tief berührt. Zum einen ist das Museum in Israel zu sehen, in dem Land, das ich nun ein paar Tage kennenlernen durfte und in dem ich viele tolle Menschen getroffen haben - die Juden sind und die meisten von ihnen haben wohl Vorfahren durch Nazi-Deutschland verloren. Zum anderen habe ich noch nie eine derartige Flut zu dem Thema erlebt. Das Museum ist riesig, es gibt unzählige Exponate, kein Fleck an der Wand ist hell, denn in jedem Raum sind große Bilder aus KZs im Hintergrund zu sehen. Dazu laufen überall Videos, Stimmen erzählen. Eine solche Wucht und Macht von Bildern hat mich schlicht überfordert und in manch einem Raum konnte ich es kaum ertragen. Etwa, als in einem Raum in den Boden eingelassen (mit Glasdach) unzählige verkohlte Schuhe ausgestellt waren. Diese Grausamkeit, obwohl so schlicht dargestellt, war für mich nicht auszuhalten. Es sind auch nicht viel mehr Worte nötig: Sechs Millionen Juden, ermordet mitten in Europa, auf grausamste Art und Weise. Es ist unsere Aufgabe, diese Grausamkeit niemals vergessen zu lassen und unsere Aufgabe, uns dem Hass gegenüber Menschen entgegen zu stellen. Don't evet let this happen again.

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Kommentare: 4
  • #1

    wróżby (Montag, 28 November 2016 17:45)

    Asahel

  • #2

    sextel (Dienstag, 29 November 2016 12:57)

    rugować

  • #3

    seks telefony (Dienstag, 29 November 2016 19:35)

    Rumienica

  • #4

    psychic reading (Sonntag, 01 Januar 2017 15:28)

    struggling

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