Routenplanung

Bevor ich nach Afrika ausbrechen werde, werden wir unseren Jahresurlaub wahrscheinlich in Costa Rica verbringen. Und während ich gerade so im Modus bin, eine Route zu planen und zu überlegen, welche Gegenden ich erkunden möchte, habe ich heute mal ein paar freie Stunden dazu genutzt, um mir Gedanken zu machen, was ich in Afrika so sehen möchte.

 

Ein paar Ziele sind klar...

In Kenia:

  • Mombasa/Diani Beach (möchte meinen Tauchschein machen)
  • Mount Kenya National Park
  • Lake Naivasha und Hell's Gate
  • Rift Valley und Lake Nakuru

 Zudem habe ich ja nun beschlossen, nach meinem Kenia-Aufenthalt noch bis Windhuk zu reisen. Stationen sollen/können sein:

  • Kilimanjaro
  • Serengeti
  • Sansibar
  • Bwindi National Park
  • Victoria Falls
  • Kalahari Wüste
  • Okavangodelta

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Sansibar ist eine recht neue Idee. Aber ich glaube, ein paar Tage Strandurlaub tun nach der aufregenden Zeit in Kenia und in der Serengeti sicher sehr gut. Auf die Idee mit Sansibar kam ich während meiner Recherchen zu Transportmitteln. Ja, einfach im nächsten Dorf in den Zug einsteigen oder eine Mitfahrgelegenheit anrufen, ist eher nicht so typisch in Kenia, Tansania, Uganda, Sambia, Botswana und Namibia.

 

Eine Überlegung ist, Uganda schon aus Nairobi an einem langen Wochenende zu machen. Privatbusse fahren über Nacht dorthin. Vielleicht lasse ich Uganda aber doch auch raus. Eigentlich hatte ich das nämlich gar nicht auf dem Schirm, ein Ugander hat mich die Tage gefragt, warum ich nicht drei Tage zum Berggorilla-Trekking einplane. Ja, warum eigentlich nicht? Berggorillas gibt es nur noch selten und es sind faszinierende Tiere. Auf der anderen Seite ist Uganda so gar nicht auf meiner geplanten Route.

 

Das wiederum ist Sansibar auch nicht. Aber wenn ich eh schon in Tansania bin, dachte ich, wäre das doch eigentlich ganz nett. Von der Serengeti aus fahren Privatbusse nach Dar es Salaam, dort legt die Fähre ab – für recht wenig Geld. Ich denke, dass ich mir das einfach gönnen werde, einfach mal die Seele baumeln lassen und im Meer plantschen.

 

Von Dar es Salaam soll es zu den Victoria Falls gehen. Da die Zugfahrt etwa drei Tage dauert, werde ich wohl Zwischenstopps einlegen – oder vielleicht doch aufs Flugzeug umsteigen. Das wird sich dann in den nächsten Wochen präzisieren, wenn ich mich genauer eingelesen habe, was da Hübsches auf dem Weg liegt. Eigentlich finde ich es total reizvoll, mit dem Zug durch Afrika zu fahren, denn vom Boden aus sieht man doch mehr von den Ländern als aus der Luft. Und Flüge innerhalb Afrikas sind verdammt teuer – fast so teuer wie aus Deutschland in die jeweiligen Länder. Aber vielleicht wird es auch eine Art Kopplung: Zug und Mietwagen oder so.

 

Die Viktoria Falls liegen in verschiedenen Grenzgebieten – die Überlegung ist nun, ob sich ein Abstecher nach Botswana lohnt, oder ob ich direkt nach Namibia reise. Da Namibia sehr europäisch geprägt ist, ist die Infrastruktur ganz gut. Botswana und Namibia wären mit einem Mietwagen gut zu erkunden. Auf der anderen Seite stehen Kalahari und Okovangodelta eigentlich ganz oben auf meiner "Must See"-Liste. Werde Botswana also wohl doch einplanen. Ab Windhuk soll dann Ende April mein Rückflug gehen.

 

Nun gilt es zu überlegen, wieviel Zeit ich wo verbringen will. Für die Serengeti habe ich etwa eine Woche eingeplant. Am Ende würde ich gerne eine Woche mit dem Mietwagen von den Viktoria Falls aus Namibia bereisen. Bleiben also zwei Wochen für Sansibar (circa 5 Tage mit An- und Abreise), Kilimanjaro (wobei ich mir nicht sicher bin, ob das nicht auch aus der Ferne reicht, hoch komme ich eh nicht ;-)) und Sambia/Botswana unterwegs.

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