Best Of


Hier findet ihr einen Überblick über meine Arbeiten.

Mit einem Klick auf den Titel gelangt ihr zur Übersicht.

Im Gespräch mit meinem Dolmetscher im Flüchtlingslager in Dadaab / Kenia
Im Gespräch mit meinem Dolmetscher im Flüchtlingslager in Dadaab / Kenia

Gesellschaft

Auch wenn ich hauptsächlich im Lokalen arbeite, so habe ich doch öfter die Möglichkeit, an größeren Reportagen, vor allem im Bereich Gesellschaft, zu arbeiten. Die Texte behandeln aktuelle Themen, portraitieren Menschen oder beschreiben Ausnahmesituationen. Ich beschäftige mich gerne mit den Schicksalen anderer und schreibe über Tabuthemen. So habe ich Janna begleitet, die unheilbar an Krebs erkrankte, oder Alexa getroffen, die mit einer depressiven Mutter aufwuchs. Die intensivste Recherche hatte ich zum Thema Lebensborn: Auf Geheiß Himmlers zeugten deutsche Soldaten im Zweiten Weltkrieg 10.000 Kinder in Norwegen. Nach Kriegsende wurden die Kinder verachtet, ausgeschlossen und selbst von ihren Müttern verstoßen.

Manchmal muss man als Journalist mitanpacken: Hundeschlitten-Reportage auf Spitzbergen.
Manchmal muss man als Journalist mitanpacken: Hundeschlitten-Reportage auf Spitzbergen.

Skandinavien

Seit geraumer Zeit hat die Frankfurter Rundschau keinen Skandinavien-Korrespondenten mehr. Besser für mich, denn seit meinen Aufenthalten in Norwegen und Schweden verfolge ich Politik und Gesellschaft in Norwegen und Schweden. So ist Norwegen etwa das erste Land, das eine allgemeine Wehrpflicht auch für Frauen einführte. Und auch das einzige europäische Land, das keinerlei diplomatische Beziehungen mehr zu China hat - wegen der Vergabe des Friedensnobelpreises an einen chinesischen Bürgerrechtler. In Schweden hingegen ist das Thema Fremdenfeindlichkeit aktueller denn je, auch wenn das Land als großes Vorbild in Sachen Flüchtlingsaufnahme gilt. Die intensivste Zeit hatte ich nach den Terroranschlägen vom 22. Juli 2011, damals noch in Diensten des Weser-Kurier und beim Online-Magazin back view. Eine Zeit, die mich und meine Arbeit bis heute prägt.

 

 

Auf Norwegisch

Im Frühjahr 2014 ermöglichte mir das Internationale Journalisten Programm ein Stipendium bei der norwegischen Tageszeitung Dagbladet. Meine Hoffnung war es, im Laufe der zwei Monate einen Artikel auf Norwegisch verfassen zu können. Ich spreche die Sprache zwar fließend, doch journalistisch mit einer Fremdsprache zu arbeiten, ist noch

 

Pressekonferenz im Auswärtigen Amt mit Kofi Annan und Frank-Walter Steinmeier.
Pressekonferenz im Auswärtigen Amt mit Kofi Annan und Frank-Walter Steinmeier.

einmal etwas ganz anderes. Doch die Redaktion hatte gleich großes Vertrauen zu mir. Mein erster Text über eine Radtour durch Soweto erschien in meiner ersten Woche. Später schrieb ich auch über die NPD im Europawahlkampf oder über die von Boko Haram verschleppten Mädchen in Nigeria.

 

Politik

Die meisten Texte, die ich im Politikteil veröffentlicht habe, handeln von Skandinavien und ihr findet sie deshalb auch in dieser Rubrik. Es geht etwa um die Macht der rechten Parteien in den skandinavischen Ländern, um das gemeinsame Aufrüsten gegen Russland oder um den neuen Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Doch zu Zeiten meines Volontariats beim Weser-Kurier habe ich auch über deutsche Politik berichtet. Ich war etwa im Untersuchungsausschuss zur Kundus-Affäre, als der damalige Verteidigungsminister Guttenberg sich verteidigen musste. Für das Online-Magazin back view habe ich einen Aufruf zum Wählen geschrieben.

 

Akkreditierung zum Eurovision Song Contest in Kopenhagen
Akkreditierung zum Eurovision Song Contest in Kopenhagen

Lokales

Das Lokale ist nicht nur das Ressort, bei dem ich wie so viele andere auch das Schreiben gelernt habe. Es ist auch der Bereich, in dem ich nach wie vor am liebsten arbeite, denn dort bildet sich das gesamte Leben ab. Portraits, Interviews, Berichte, Kommentare und Reportagen finden sich dort, aus allen Bereichen. Lokaljournalismus heißt, immer draußen zu sein, Menschen zu treffen, zu beobachten und zu kombinieren. Bei der Frankfurter Rundschau bin ich aktuell für den Stadtteil Nordend zuständig, schreibe darüber hinaus aber auch über das Stadtgeschehen. So habe ich darüber berichtet, als in einer S-Bahn nach einem Eintracht-Spiel das verbotene Lied "U-Bahn nach Auschwitz" angestimmt wurde oder habe Unstimmigkeiten im Bezug auf der Handy-Ticket des RMV thematisiert.

Viele meiner Reportagen findet ihr übrigens nicht unter dem Punkt Lokales, auch wenn sie lokal sind, sondern im Bereich Gesellschaft, weil sie kein rein Frankfurter oder Bremer Phänomen sind.

 

Buntes

Dschungelcamp und Eurovision Song Contest - das ist Trash, aber das muss ja nicht zwangsläufig schlecht sein. Bei so vielen schlimmen Nachrichten, die uns Journalisten täglich begegnen und die täglich auf der Welt passieren, ist es schön, gewisse Dinge mit Humor zu nehmen und seinen Kopf freizukriegen. Man muss ja nicht alles so ernst nehmen im Leben.

 

Neujahrs-Skispringen in Garmisch-Partenkirchen
Neujahrs-Skispringen in Garmisch-Partenkirchen

Sport

Skispringen und Handball, das waren schon in meiner Kindheit und Jugend meine großen Interessen. Eine zeitlang habe ich mich auch journalistisch intensiv mit dem Bereich beschäftigt, immerhin habe ich in meiner Jugend Berichte über die Rhein-Neckar-Löwen geschrieben, in den Badischen Neuesten Nachrichten. Heute berichte ich hin und wieder für die Frankfurter Rundschau sowie für das Online-Magazin back view über die Sportarten, auch für den Weser-Kurier war ich dahingehend schon aktiv. Ich sprach etwa mit Severin Freund über die Erwartungen an ihn als Deutschlands besten Skispringer oder rechnete mit der deutschen Handballnationalmannschaft nach der Handball-WM 2011 in Schweden ab.

 

Alle meine aktuellen Texte bei der Frankfurter Rundschau laufen übrigens in meinem Profil auf FR-Online ein. 

Follow me on Twitter



KONTAKT: 

TELEFON: 0177 2856802

MAIL: miriam.keilbach@gmx.de

Twitter: MiriamK86

Facebook