Die richtige Kleidung

Norwegen ist ein Outdoor-Land und wer nicht nur für eine Stadtbesichtigung in Oslo oder Bergen kommt, der sollte sich Gedanken über seine Ausrüstung machen – im Sommer wie im Winter.

 

 

Der norwegische Sommer ist nicht unbedingt mit dem deutschen vergleichbar, es wird meistens nicht viel wärmer als 25 Grad. Ab 20 Grad baden die Norweger im Fjord. Durch die teils starke Sonneneinstrahlung muss Sonnencreme ins Gepäck, genau wie festes Schuhwerk und ein Sonnenschutz auf dem Kopf. Außerdem kann es jederzeit regnen, auch das sollte man bedenken und wind- und regenfeste Kleidung tragen.

 

 

Das gilt auch für das nördliche Norwegen sowie auf höheren Ebenen und im Gebirge. Dort kann es auch im August schon sehr kalt werden, in Nordnorwegen habe ich im August in dünner Wollunterwäsche geschlafen.

 

 

Wer eine Tagestour oder -wanderung startet, sollte auf jeden Fall wind- und regenfeste Kleidung (Jacke wie Hose) und Wanderschuhe tragen. Das Wetter kann immer umschlagen, auch wenn es morgens sonnig und warm ist, kann es kurz darauf schneien. Daher sollten Handschuhe, Mütze, ein Schal ins Gepäck. Da es gerade im Herbst bis Frühjahr früh dunkel wird, empfiehlt sich eine Taschenlampe, am geeignetsten ist eine Stirnlampe, da man dann beide Hände frei hat.

 

Im Rucksack sollte man zudem Sonnenschutz und ausreichend Verpflegung transportieren, da man immer stecken bleiben kann. Außerdem ist Wechselkleidung oft sinnvoll, wenn man etwa doch nass wird, und sei es nur durchs Schwitzen etwa beim Wandern.

 

 

 

Für den Winter muss auf jeden Fall dicke Wäsche mit ins Gepäck. Am besten sind lange Unterwäsche aus 100 Prozent Wolle, da sie atmungsaktiv ist und sich der Körpertemperatur anpasst – und nach dem Schwitzen schnell trocknet. Thermo-Unterwäsche ist für mehrstündige Ausflüge in die Winterlandschaft nicht geeignet, bei Kurz-Aufenthalten geht es.

 

 

Wer noch keine gute Ausstattung hat, viel lässt sich auch relativ günstig in Norwegen kaufen, vor allem Produkte aus 100 Prozent Wolle wie lange Unterwäsche oder dicke Pullis sind dort häufig günstiger als in Deutschland, da sie viel verwendet und benötigt werden. Man kann dort Wollausstattung bei H&M und Cubus (Äquivalent zu C&A) kaufen.

 

 

Bei den wirklich extremen Temperaturen etwa in Nordnorwegen oder Spitzbergen kriegt man bei gebuchten Touren in der Regel auch die passende Kleidung gestellt. Das umfasst häufig Stiefel, Skianzug, Mütze, Helm und Handschuhe. Nur den Schal musste ich immer selbst mitbringen.

 

 

Generell gilt: Immer die Wettervorhersage checken und auf alles gefasst sein!

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