Besuch in der Eisbar

Für die meisten Touren zum Nordkap ist die kleine Stadt Honningsvåg der Ausgangspunkt. Obwohl sie auf einer Insel liegt, die allerdings durch einen Tunnel ans Festland angebunden ist, gehört sie offiziell zum Festland.

 

In Honningsvåg gibt es eine recht aktive Künstlerszene mit einigen Galerien und Ateliers, mein kleines Highlight war aber die Artico Ice Bar. Eigentlich hatte sie schon geschlossen, weil wir im späten September dort waren, und die Bar nur in der Hauptsaison Mitte März bis Mitte September offen hat (aus Kostengründen).

Man betritt die Bar über den Artico Shop, wo zunächst ein Film über die Eisbar gezeigt wird. Darüber, wie sie jeden März wieder von neuem aufgebaut wird. 55 Blocks Eis aus einem See in finnisch Lappland, mit jeweils 800 Kilogramm, sind dort verbaut. 4200 LEDs bringen den Raum zum Leuchten.

 

Da das Eis gekühlt sein muss, ist es natürlich kalt in der Eisbar. Deshalb wird man nach dem Einführungsfilm in eine Art Weltraum-Poncho, einem mega fetten und gut gefütterten silber glänzenden Überhang, der auch noch wasserdicht ist. Stilecht nur mit Kapuze. Dazu trägt man Schal und Handschuhe.

 

Da auch die Gläser aus Eis sind, werden nur antialkoholische Getränke ausgeschenkt - zwei sind beim Eintrittspreis von 139 NOK (Kinder bis zwölf Jahre kosten 40 NOK) inklusive. Man kann sich aber auch danach noch in der Eisbar aufhalten und Getränke kaufen, der Besuch ist nicht zeitlich limitiert. 

 

Nach dem Besuch gibt es noch einen Brauch: Das Trinkglas sollte man mitnehmen, vor der Tür wird es dann direkt ins Meer geworfen - das soll Glück bringen.

 

Außer der Bar und dem Shop bietet Artico noch verschiedene Events und Touren an, etwa ein Polarnight Camp, eine Nordkap-Exkursion und eine Schneeschuhwanderung. Weitere Infos findet ihr auf der Homepage.

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