Happy Birthday, Panama

 

Manchmal kommt man zu einer ganz speziellen Zeit an einen bestimmten Ort, so ist es mir in Panama City passiert. Dort waren nämlich gerade die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag zugange. Mit allerlei Paraden, bunten Kostümen und Straßensperren und das drei Tage lang. Wir kamen am 2. November an und sahen bereits die Straßenschilder mit dem Namen 3. November - da war schon fast klar, dass es sich um einen besonderen Tag handeln muss.

 

Drei Tage lang wird in Panama-City gefeiert. Am 3. November ist der Unabhängigkeitstag. An diesem Tag feiert Panama die Unabhängigkeit von Kolumbien im Jahr 1903. Nach einem 1000-Tage-Krieg und dem Panamakonflikt ging es in dem Streit um den Panamakanal. Die USA wollten den bereits begonnenen Kanal fertig bauen, Panama wollte, dass es die USA tut, aber Kolumbien stellte sich quer. Die USA riefen daraufhin nach einem militärischen Konflikt den Staat Panama aus. Panama und USA handelten gleichzeitig den Vertrag zur Fertigstellung des Panamakanals aus, den Hay-Bunau-Varilla-Vertrag.

 

Am 4. November wird schließlich der Tag der Flagge gefeiert, am 5. November der Colon-Tag, der der Seperationsbewegung in Colón gedenkt. Und weil der November als Geburtsmonat Panamas gilt und inoffiziell auch "Monat des Vaterlands" genannt wird, wird auch am 10. und am 28. November noch gefeiert. Am 10. November gilt es um die Unabhängigkeit in Los Santos, am 28. November 1821 hat sich Panama von Spanien abgespalten. Bis auf den Flaggen-Tag handelt es sich um nationale Feiertage.

Ich war am 3. und 4. November in Panama City. Die größeren Feierlichkeiten gab es am 3. November. Die Avenida Paseo del Mar war schon am Vorabend gesperrt, um die Route für die Umzüge abzustecken.Die meisten Gebäude sind rot-weiß-blau geschmückt.

 

Am Morgen beginnt der Umzug und zieht an verschiedenen Stellen durch die Stadt, bis zum späten Nachmittag. Entlang der Route werden draußen kalte Getränke, Hotdogs, Eis und Süßkram verkauft. Im Umzug treffen sich Frauen und Mädchen in traditionellen Kleidern, Musikgruppen, aber auch Schulen und Clubs sind zugegen. Alle sind hübsch angezogen und geschmückt. In der Altstadt kommt man zwar noch an die ein oder andere Sehenswürdigkeit, muss jedoch öfter Umwege gehen oder durch den Marsch durchgehen. An einigen Stellen ist eine Querung möglich. 

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