Norwegen


Zweite Heimat

Norwegen ist für mich eine zweite Heimat. Mit 18 war ich zum ersten Mal dort und verliebte mich in das Land. Mit 19 zog ich für anderthalb Jahre nach Asker bei Oslo. Seither bin ich mindestens einmal im Jahr dort gewesen, 2014 noch einmal für drei Monate, um bei der Tageszeitung Dagbladet in Oslo zu arbeiten.

 

Hier findet ihr die gesammelten Beiträge zu folgenden Orten: Oslo, Trondheim, Tromsø, Honningvåg, Nordkap, Lillehammer, Vesterålen, Asker, Oslofjord, Sandvika und Bærum, Grong, Søndre Land, Valdres, Tyrilfjord, Vikersund, Drammen, Kongsberg, Hønefoss und Eidsvoll.

 

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Die Hauptstadt

In Oslo fühle ich mich heimischer als in manch einer deutschen Stadt. Obwohl das Stadtgebiet riesig ist, ist die Stadt selbst klein und übersichtlich und man ist überall recht schnell. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind ohnehin rund um das Zentrum versammelt. 

 

Der Oslo-Guide

Zu Fuß zum Nordkap

Zu Fuß zum Nordkap - das geht seit dem Jahr 2016 wieder. Damit wandert man auf den Spuren der einstigen Könige. Mit dem Bus geht es zunächst von Honningsvåg nach Skarsvåg und von dort mit dem Boot nach Hornvika. Dann beginnt der Aufstieg aufs Nordkap-Plateau. 

 

Der steinige Weg

Mit dem Hundeschlitten on Tour

Auf Spitzbergen gibt es kaum Straßen, man bewegt sich mit Skiern, Schneescootern oder Hundeschlitten voran. Ich bekam direkt das Geschirr in die Hand, suchte meine Hunde und machte sie am Schlitten fest. Dann ging es los in die arktische Wüste.

 

Hundeschlitten-Tour auf Spitzbergen



Eishöhle: unter Tage

Rund 30 Meter in die Tiefe geht es, und das durch ein kleines Loch im Schnee und Eis. Ein bisschen Überwindung kostet es, am Seil geht es hinab, immer am Rutschen und dann stehe ich plötzlich in einer riesigen Eishöhle umgeben von 2000 Jahre altem Eis.

 

In der Eisgrotte

Besuch in der Eisbar

Honningsvåg gilt als nördlichster Ort auf Europas Festland. Von dort aus starten täglich hunderte Touristen ihre Touren zum Nordkap. Der Ort hat auch ein weiteres Highlight: Die Arctic Ice Bar. Dort gibt es alkoholfreie Cocktails in Iglus und auf Rentierfellen.

 

Mobiliar und Geschirr aus Eis

Mit dem Scooter zu den Eisbären

Auf Spitzbergen gibt es kaum Straßen, man bewegt sich mit Skiern, Schneescootern oder Hundeschlitten voran. Mit dem Schneescotter kann man etwa Touren in den Osten der Insel machen, wo Eisbären, Ringelrobben und Polarfüchse heimisch sind.

 

Im Reich der Eisbären



Hunting the lights: Nordlichter

Ich habe verschiedene Male versucht, endlich die Nordlichter zu sehen - der Punkt eins auf meiner Bucket-List. In Norwegen hatte ich endlich Glück, zwar nicht in Tromsø, wo man die Nordlichter traditionell am besten sieht, sondern auf den Vesterålen und in Honningsvåg

 

Polarlichtsafari & Fototipps

Die wunderschöne Insel Senja

Senja ist, so sagt man, Norwegen im Miniaturformat. Weil die kleine Insel 300 Kilometer nördlich des Polarkreises alles mit sich bringt, was Norwegen ausmacht: Fjorde, Nordlichter, Wale, Elche, spitze Berge, schneeweiße Strände, türkisfarbenes Wasser, Wasserfälle und Wälder.

 

Norwegen in Miniaturformat: Die Insel Senja

28 Kilometer zur Trollzunge

Eine der beliebtesten, aber auch anstrengendsten Tageswanderungen in Norwegen führt zur sogenannten Trolltunga, der Trollzunge. Auf 28 Kilometer gilt es Matsch und Steine zu überwinden, zu klettern und Bachläufe zu queren. Der Ausblick ist fantastisch.

 

28 Kilometer zur Trolltunga



Am Oslofjord

Der Oslofjord verbindet die Stadt mit den nördlicheren Vororten. Ich habe über ein Jahr in Asker gewohnt, fast direkt am Oslofjord. Im Winter waren wir dort Ski- und Schlittschuhlaufen, im Sommer kann man baden oder mit dem Boot auf die vorgelagerten Inseln rausfahren.

 

Rund um den Oslofjord

Ausgehen in Oslo

Oslo ist eine der teuersten Städte der Welt, das merkt spätestens, wer abends etwas Essen oder Trinken gehen möchte. Wen die hohen Preise nicht abschrecken, kann ein paar nette Plätzchen finden. Vor allem  der Stadtteil Grünerløkka bietet sich zum Ausgehen an.

 

Nightlife in Oslo

Austausch: Job bei Dagbladet

Im Frühjahr 2014 bekam ich ein Stipendium, um für zwei Monate bei der norwegischen Tageszeitung Dagbladet als Redakteurin zu arbeiten. Ich habe dort in den Redaktionen Verbraucher und Nachrichten gearbeitet, Termine wahrgenommen etc. 

 

Mit IJP in Norwegen



Feiern am 17. Mai

Norwegen feiert am 17. Mai seinen Geburtstag - beziehungsweise den Geburtstag seiner Verfassung. Die wurde 1814 verabschiedet. Heute ziehen jedes Jahr zahlreiche Kinder und Erwachsene mit Trachten und Fahnen winkend in Paraden durch die Städte und Dörfer.

 

Hipp Hipp Hurra

Das Wahrzeichen: Holmenkollen

Der Holmenkollen ist das Wahrzeichen von Oslo, die traditionelle Skisprungschanze thront über der Stadt. Mit der U-Bahn kann man nach oben fahren, die Aussicht vom Sprungturm genießen, sich am Seil hinunterstürzen oder das Skimuseum besuchen.

 

Sicht vom Schanzenturm

Von Kiel nach Oslo: Color Line

Das erste Mal in Norwegen war ich nicht etwa mit dem Flugzeug, sondern mit dem Schiff. Von Kiel aus ging es nach Oslo, auf der Color Line, wo ich ein Seminar hatte. Ich war sofort beeindruckt von den vielen kleinen Inseln, den süßen Häusern und der wundervollen Natur.

 

Mit dem Schiff nach Oslo



Die richtige Ausstattung

Für Norwegen ist eine gewisse Ausstattung an Kleidung und Schuhen notwendig - je nach Reisezeit. Im Winter kann es gerade im Norden unheimlich kalt werden, aber auch beim Zelten im Sommer etwa ist richtig gute Kleidung notwendig.

 

Mode-Special für Outdoor-Norwegen

Campen & Co: Jedermannsrecht

In Norwegen gilt das sogenannte Jedermannsrecht. Es bedeutet, dass jeder sein Zelt aufbauen darf, wo er will, insofern es sich nicht offensichtlich um ein privates Grundstück handelt. Dabei gibt es aber doch einige Regeln, etwa, dass man nach 24 Stunden umziehen muss.

 

Wildcampen im Norden

Museen in Oslo

Oslo hat mehr zu bieten als schöne Gebäude, den Holmenkollen und ein Schloss. Im Zentrum warten die Nationalgalerie und das Munch-Museum, auf Bygdøy sind die Fram und die Kontiki ausgestellt, zudem das Volksmuseum und das Wikingerschiffmuseum.

 

Kultureller Rundgang



Die Russ kommen

Wer sich Ende April bis Mitte Mai in Norwegen aufhält, kann eigentlich nicht um sie herumkommen: Die Russ. So nennt man die Schulabgänger, quasi die Abiturienten. Sie bauen sich Busse um und fahren damit ein paar Wochen durch das Land, erfüllen Aufgaben und feiern.

 

Exzess in roten Hosen

Weihnachtsbräuche

Die Advents- und Weihnachtszeit in Skandinavien ist geprägt von vielen Traditionen, auf die noch heute großen Wert gelegt wird. In Norwegen beginnen schon lange vor Heiligabend die Vorbereitungen für den großen Festtag, die große Feier steigt am 24. Dezember.

 

God jul

Die Samen

Obwohl Norwegen nur etwa viereinhalb Millionen Einwohner hat, lebt dort nicht nur eine einzige Bevölkerungsgruppe. Bis zu 100.000 Menschen sind Samen, ein indigenes Volk, das nicht nur im Norden von Norwegen, sondern auch in Schweden, Finnland und Russland lebt.

 

Streit um Rentiere



Als Aupair in Asker

Meine Vorliebe zu Norwegen entdeckte ich bei einem Aupair-Aufenthalt. Im Mai 2005 zog ich bei meiner Gastfamilie in Asker ein und war bis September 2006 vor Ort. Es war eine großartige Zeit, in der ich viel über mich, eine fremde Kultur und Norwegen als Land gelernt habe.

 

Aupair in Norwegen

Unterwegs mit den Hurtigruten

Die Hurtigrute ist ein altes Postschiff, das an der Westküste Norwegens entlang fährt, bis hinauf in den Norden, am Nordkap vorbei bis nach Kirkenes an der norwegisch-russischen Grenze. Ich war auf der Teilstrecke von Tromsø nach Stokmarknes an Bord.

 

Fahrt mit den Hurtigruten

Im hohen Norden

Die Vesterålen sind eine Inselgruppe nördlich der Lofoten. Doch im Gegensatz zu den völlig überlaufenen Lofoten ist Vesterålen noch deutlich unberührter. Besonders schön ist die Landschaftsroute auf der Insel Andøya bis zur Nordspitze.

 

Die Vesterålen entdecken



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